FAZ 30.12.2025
07:33 Uhr

(+) Berufseinstieg nach der Uni: „Das macht jetzt alles die KI“


Ob in Kanzleien oder Beratung: Künstliche Intelligenz übernimmt viele Aufgaben von Berufseinsteigern – und die Zahl arbeitsloser Akademiker unter 30 Jahren wächst. Worauf es für Hochschulabsolventen jetzt ankommt.

(+) Berufseinstieg nach der Uni: „Das macht jetzt alles die KI“

Die Zutaten für den „Future Starter“ sind geblieben, nur das Mischungsverhältnis ist neu: „Vor zwei Jahren kamen beim Berufseinstieg noch vier Teile Purpose auf einen Anteil Pragmatismus. Das kehrt sich momentan eher um“, sagt Stephan Pflaum. Der Karriereberater der Ludwig-Maximilians-Universität in München hat sein Ohr am Puls von Studienabgängern und das Bild vom Berufseinsteiger-Cocktail kürzlich auf einer Teambesprechung geprägt. Das Schlagwort „Purpose“ und damit das Streben nach beruflicher Erfüllung hatte vor zwei, drei Jahren Hochkonjunktur, als Lebensunterhalt noch ein Nebenprodukt von Lebenssinn zu sein schien. Inzwischen ist allerdings häufiger von Wirtschaftskrise oder KI-Substitution als von Selbstwirksamkeit die Rede und das geht an den Hochschulabsolventen nicht vorbei.

Am Schreibtisch, in der Bahn, beim Essen: Bis zu 13 Stunden am Tag verbringen wir im Sitzen – mit Folgen für Muskulatur und Bandscheiben. Schon kleine Bewegungseinheiten im Alltag können helfen, gegenzusteuern.

In einem Logistikzentrum in Neu-Isenburg beteiligten sich Mitarbeiter an Streiks. Am Jahresende kürzte die Arbeitgeberin die jährliche Sonderzahlung um die Streiktage. Was das zuständige Arbeitsgericht dazu entschieden hat.

Mit ihrer High-Tech-Agenda hat Forschungsministerin Dorothee Bär ihre Politik ganz auf Markt und Technik ausgerichtet. An klassischen Themen hingegen zeigt sie wenig Interesse.

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