FAZ 15.12.2025
10:45 Uhr

(+) Basileios II. von Byzanz: Er war der Kaiser des Jahrtausends


Basileios II. war einer der mächtigsten Herrscher von Byzanz. Unter seiner Herrschaft erlebte das Reich von Konstantinopel eine späte Blüte. Gleichzeitig traf er Entscheidungen, deren Folgen bis in Putins Russland reichen.

(+) Basileios II. von Byzanz: Er war der Kaiser des Jahrtausends

Im Spätherbst des Jahres 1018 kam der Kaiser nach Athen. Bis dahin hatte er monatelang die Städte und Landschaften des bulgarischen Reiches durchreist, das seiner Armee gerade nach langem Kampf zugefallen war. Er hatte neue Provinzen eingerichtet, Ämter und Titel verteilt und die Beute des letzten Feldzugs eingesammelt, um sie in seine Hauptstadt Konstantinopel zu schaffen. Jetzt zog Basileios II., Imperator und Basileus der Römer, Herrscher des christlichen Erdkreises, mit seiner Warägergarde durch die Straßen am Fuß der Akropolis, und die Bevölkerung jubelte ihm zu. Durch das Propyläentor stieg er vorbei am Erechtheion zur Marienkirche empor, in die sich der antike Parthenontempel im sechsten Jahrhundert verwandelt hatte, und betete zur Muttergottes.

In Japan wird mit Daisugi eine uralte Forstmethode gepflegt, um edelstes Holz zu produzieren: Auf „Mutterbäumen“ gedeihen makellose Zedern, die regelmäßig geerntet werden können. Aber die Tradition ist in Gefahr.

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In Belarus herrschen Willkür, Folter und Zensur. Nach ihrer Freilassung schildern Regimegegner die Bedingungen ihrer Haft.

Feuilletonkorrespondent in Berlin.

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