FAZ 21.07.2026
06:45 Uhr

(+) Autokonzerne im Rückzugsgefecht: Für die Deutschen stellt sich in China die Existenzfrage


Investieren oder aufgeben: Elektroautos made in Germany sind in China nicht gefragt. VW, BMW und Mercedes müssen ihre Strategie auf dem weltgrößten Automarkt revidieren – und denken sogar an das Äußerste.

(+) Autokonzerne im Rückzugsgefecht: Für die Deutschen stellt sich in China die Existenzfrage

Das Misstrauen war groß, als sich der frühere BMW-Chef Oliver Zipse vor einiger Zeit zu einer radikalen Maßnahme für die britische Kultmarke Mini entschieden hatte. Statt die Elektroautos, wie gewohnt, selbst zu entwickeln, griff Zipse auf eine Plattform des Kooperationspartners Great Wall Motors aus Peking zurück. Seit drei Jahren fertigen die Chinesen neben dem Mini-Dreitürer auch dessen großen Bruder Aceman. Und dennoch verkaufen sich die Kompaktautos des BMW-Konzerns im Reich der Mitte dermaßen schlecht, dass Zipses Nachfolger Milan Nedeljković jetzt über einen nicht minder radikalen Plan nachdenkt. Nach Informationen der F.A.Z. aus Unternehmenskreisen könnte sich BMW mit seinen Klein- und Kompaktfahrzeugen aus dem hart umkämpften chinesischen Markt zurückziehen – die Marke Mini würde in China verschwinden, Great Wall nur noch für den Export produzieren.

Wohlhabende Familien und Unternehmer reagieren auf die wachsende geopolitische Unsicherheit. Sie suchen sich einen Zufluchtsort in der Schweiz, der Karibik oder auf Mauritius. Christian Kälin hilft ihnen dabei.

Wie viel Rente habe ich in Aussicht? Seit 2023 kann ein amtliches digitales Angebot alle individuellen Ansprüche zeigen, auch die aus privater Vorsorge. Aber hohe Hürden schrecken viele Nutzer ab.

Die deutsche Industrie verliert an Boden – viele Ursachen sind hausgemacht. Wie kann die stille Auszehrung gestoppt werden? Fünf Vorschläge.

Wirtschaftskorrespondent in Hamburg.

Wirtschaftskorrespondent in München.

Wirtschaftskorrespondent für China mit Sitz in Schanghai.

Wirtschaftskorrespondent für Baden-Württemberg.

Kurse und Finanzdaten zum Artikel:

Schlagworte: