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25.11.2025
08:04 Uhr
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Mit dem amerikanischen Partner Rivian will VW seine Software-Probleme lösen. Doch in der Allianz prallen Welten aufeinander. Der Takt ist gnadenlos – und für Vorstandschef Oliver Blume geht es um die Zukunft an der Konzernspitze.

Auf dem Parkplatz des unscheinbaren Flachbaus nahe der Stanford University rascheln die Zedern und Platanen im Wind. Drinnen summen Computer, hier arbeiten die Entwickler von Volkswagen gemeinsam mit dem amerikanischen Partner Rivian an Software für die nächste Fahrzeuggeneration. Alles an diesem Ort in der amerikanischen Stadt Palo Alto atmet Silicon-Valley-Atmosphäre – selbst das Gebäude erzählt seine eigene Geschichte: In den 1950er Jahren, so lautet die lokale Folklore, zog hier eine junge Elektronikfirma ein und ließ den Bau bewusst schlicht errichten, falls die eigenen Geschäftspläne scheitern sollten und die Gemeinde den Unternehmenssitz übernehmen und in eine Schule umwandeln müsste: ein Plan B war damals Teil des Gründeralltags.
Zum ersten Mal entwickelt der VW-Konzern Autos komplett in China. Hilft das der Aufholjagd in dem wichtigen Markt – und wie stark macht es der eigenen Zentrale Konkurrenz?
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Wirtschaftskorrespondent in Hamburg.
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