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23.11.2025
20:55 Uhr
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Die jungen Unionsabgeordneten liegen richtig, wenn sie auf die Vereinbarungen des Koalitionsvertrags pochen. Statt reflexartiger Gegenkritik sollten die Jusos sie unterstützen, um den Reformdruck zu erhöhen.

Es ist richtig und notwendig, dass sich junge Bundestagsabgeordnete für die Zukunft ihrer Altersgenossen einsetzen. Schon heute stehen junge Menschen durch gestiegene Lebenskosten und Wohnungsnot massiv unter Druck. Gleichzeitig werden sie länger arbeiten müssen als ihre Eltern und höhere Beiträge zahlen. Das blümsche Versprechen von den „sicheren Renten“ gilt für sie womöglich nicht mehr.
Erst ein halbes Jahr im Amt, und schon in der Dauerkrise: Die beiden Koordinatoren der Regierung, Thorsten Frei und Björn Böhning, über den Rentenstreit, tägliche SMS und Politik als Seifenoper.
Europäer und Ukrainer zeigen sich nach den Genfer Verhandlungen optimistisch – und fühlen sich von US-Außenminister Rubio gehört. Moskau dagegen setzt auf Trumps alten Plan.
Steffen Krach gibt sich zehn Monate vor der Wahl zum Berliner Abgeordnetenhaus siegessicher. Aber haben die Berliner Lust auf seine SPD, die sich gerade mal wieder öffentlich streitet?
Redakteur in der Politik der Frankfurter Allgemeinen Sonntagszeitung.
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