FAZ 13.12.2025
20:57 Uhr

(+) „Aufrecht“ von Lea Ypi: Die Würde eines Lebens und der idealistische Trotz


Nach dem Welterfolg „Frei“ legt Lea Ypi nun ein neues Buch vor: „Aufrecht“ ist die Geschichte ihrer Großmutter, die im Zeitalter der Extreme verschiedene Diktaturen durchlebte.

(+) „Aufrecht“ von Lea Ypi: Die Würde eines Lebens und der idealistische Trotz

Ein Unbekannter hatte das alte Schwarz-Weiß-Foto auf Facebook hochgeladen. Darauf zu sehen ist ein junges, auffallend gut gekleidetes Paar. Noch bevor Lea Ypi die Bildbeschreibung liest, erkennt sie ihre Verwandten – die geliebte Großmutter Leman und Großvater Asllan, der kurz nach Lea Ypis Geburt verstarb. Die beiden wurden im Winter 1941 fotografiert, im italienischen Dolomitenort Cortina d’Ampezzo, wo sie ihre Flitterwochen verbrachten.

Rechtsnationale Musiker erobern mit generativer KI die Playlists auf Spotify und Co. Die AfD reibt sich die Hände. Was tun die Konzerne dagegen?

In ihrem drittletzten „Tatort“ ermitteln Adele Neuhauser und Harald Krassnitzer als Kommissare Fellner und Eisner in einem Pflegeheim. Die Zustände im „Haus Laetitia“ geben zu denken. Und Oberstleutnant Eisner bekommt den Moralischen. Die Pensionierung naht. Das wird hart.

Welcher Indie-Sänger nimmt denn freiwillig ein Weihnachtsalbum auf? Der Österreicher Oehl hat es trotzdem getan: Kitschfrei, entrückt und manchmal sogar nicht zum Mitsingen: „Dunkle Magie“.

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