FAZ 03.08.2026
16:51 Uhr

(+) Argentinischer Krimi: Wo keine Liebe wachsen kann


Ein Polizist als Traumwandler: Der argentinische Schriftsteller Ricardo Romero schickt seine Ermittler auf einen surrealen Ausflug in die Pampa.

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Auf der Polizeiwache in Monge passiert nicht viel. Die Polizisten Pampa und Parra verbringen ihre Tage mit harmlosen Patrouillengängen und viel Gerede. Das heißt, Parra redet. Pampa hört notgedrungen zu. Als das Telefon das Geplapper des Kollegen unterbricht und jemand Wilderer am See gesehen haben will, ist Pampa dankbar, eine Weile an die frische Luft zu kommen – auch wenn gerade der Winter über der argentinischen Steppe hereinbricht. Am Gewässer angekommen, findet er aber keine Spuren illegaler Angler oder Fischdiebe, stattdessen bemerkt er die Leiche einer jungen Frau, die jemand an den Ast eines Baumes gehängt hat. Statt auf die Wache zu fahren und den Mord zu melden, harrt Pampa die Nacht über neben dem Fundort aus in der Hoffnung, dass der Täter noch einmal zurückkehrt.

Name: unbekannt. Gattungsbezeichnung reicht: Der Ungar György Pálfi hat einen Film über das Huhn als solches gedreht – Ähnlichkeiten mit der Orbán-Ära wären rein zufällig.

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Koordinatorin „Stil“.