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24.11.2025
07:27 Uhr
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Anke Steinecke ist Chefjuristin des größten Publikumsverlages der USA, Penguin Random House. Der Verlag klagt in etlichen Bundesstaaten gegen Bücherverbote. Und versucht es an Schulen mit Aufklärung.

In republikanisch regierten US-Bundesstaaten werden immer mehr Bücher verboten, im Unterricht staatlicher Schulen sowie in Schulbibliotheken. Der Schriftstellerverband PEN zählte allein im Schuljahr 2024/25 fast 7000 Fälle in 23 Bundesstaaten. Gruppen wie „Moms for Liberty“ machen in Staaten wie Texas, Florida oder Iowa erfolgreich Lobbyarbeit für das Verbot von politisch nicht genehmen Büchern. Besonders häufig trifft es Werke, in denen queere Protagonisten vorkommen, deren Autoren nicht weiß sind, oder in denen Rassismus thematisiert wird. Dagegen klagen auch Verlage, angeführt von Penguin Random House.
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Feuilletonkorrespondentin in New York.
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