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23.02.2026
21:29 Uhr
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Die CSU hält sich zurück, wenn es um die Vetternwirtschaftsaffäre in der AfD geht. Denn vor 13 Jahren hat sie Ähnliches erlebt.

Der Politische Aschermittwoch in Passau wäre für die CSU eigentlich die richtige Gelegenheit gewesen, der AfD, ihrem Angstgegner bei den bevorstehenden Kommunalwahlen, so richtig eins zwischen die Hörner zu geben. Der Kontext schien günstig: Die Verwandtenaffäre der AfD mit Schwerpunkt in Sachsen-Anhalt hat massive Zweifel aufkommen lassen, wie glaubwürdig es ist, wenn ausgerechnet diese Partei den angeblichen Filz der „Altparteien“ kritisiert.
Wer als Extremist in anderen Bundesländern nicht zum Referendariat in der Justiz zugelassen wird, kann bisher nach Sachsen ausweichen. Damit soll bald Schluss sein.
Im Lager von Al-Hol in Syrien wurden Familien von IS-Extremisten interniert. Jetzt wird es aufgelöst. Doch Tausende sind unkontrolliert entkommen.
Im Norden Mannheims leben noch immer viele Arbeiter. Vor der Wahl in zwei Wochen kämpfen die Sozialdemokraten hier verzweifelt um die Stimmen ihrer einstigen Stammwähler.
Politischer Korrespondent für Niedersachsen, Sachsen-Anhalt, Bremen und die evangelische Kirche mit Sitz in Hannover.
Politischer Korrespondent in München.
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