FAZ 07.09.2026
18:02 Uhr

(+) Agenten-Comedy „Spyon“: Agenten mit der Lizenz zum Nervtöten


Die Comedy „Spyon“ handelt von Nachwuchsagenten, die den deutschen Geheimdienst aufmischen. Sie scheinen in jeder Hinsicht ungeeignet zu sein. Doch das täuscht. Und ist witzig.

(+) Agenten-Comedy „Spyon“: Agenten mit der Lizenz zum Nervtöten

„Scrubs“ haben es vorgemacht, oder „The Rookie“. Den Charme, den eine Serie entfaltet, die auf die unkonventionellen Ideen einiger Azubis setzt, muss man nicht lange erläutern. Und wenn ein Sender seine Gefolgschaft in der Altersklasse verortet, in der sich die Zuschauer beruflich zu orientieren beginnen wie ZDFneo, muss da früher oder später eine Serie wie „Spyon“ herauskommen.

Die einen laufen mit schwarz-rot-goldenen Socken herum, während die anderen ihren Heimatbegriff problematisieren: Am Wahlabend in Sachsen-Anhalt treffen die Reste der Zivilgesellschaft auf Sieger ohne Redebedarf.

„Last Seen“ handelt von einem Ex-Polizisten, dessen Tochter entführt wurde und verschwand. Die Thrillerserie will etwas Besonderes sein. Ihrem Genre wird sie allerdings nur durch dramatisch anschwellende Musik gerecht.

Deutsche Geschichte und polnischer Post-Punk: Über den erstaunlichen Besuch der Band Trupa Trupa in Berlin und die provokante Lyrik ihres Sängers Grzegorz Kwiatkowski, die auch Täter des Holocausts zu Wort kommen lässt.

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