FAZ 04.12.2025
11:26 Uhr

(+) Ärger für Hubble & Co.: Auch Weltraumteleskope haben den Himmel bald gestrichen voll


Mega-Satellitenkonstellationen bedrohen nicht nur die erdgebundene Astronomie, sondern auch viele Weltraumteleskope

(+) Ärger für Hubble & Co.: Auch Weltraumteleskope haben den Himmel bald gestrichen voll

Am Himmel wird es voll – und das sehr schnell. Bis 2019 bestand die größte Satellitenkonstellation, das Satellitentelefoniesystem Iridium aus 75 Einheiten im Orbit. Dann kam Elon Musks Firma Space X und ihre Falcon-9-Rakete, deren Unterstufe samt ihrer teuren Triebwerke wiederverwendet werden kann. Das verbilligte die Startkosten und das erste Unternehmen, das sich das massiv zunutze machte, war Space X selbst mit der Tochter Starlink, deren Abonnenten Internet direkt aus dem All zur Verfügung steht. Der Service hat heute bereits mehr als acht Millionen Nutzer, und die Starlink-Megakonstellation besteht aus mehr als achttausend Satelliten.

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Redakteur im Ressort „Wissenschaft“.

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