|
30.08.2025
10:21 Uhr
|
1986 wird im hessischen Lindenfels die damals 15 Jahre alte Jutta Hoffmann getötet. Der Fall ist lange ein „Cold Case“ – 37 Jahre nach ihrem Verschwinden wird der Täter verurteilt. Wie kann das so viele Jahre später gelingen?

Es ist der 22. März 2023, als Peter F. gemeinsam mit einem Freund die Fernsehsendung „Aktenzeichen XY“ schaut. Vor knapp eineinhalb Jahren haben sie sich kennengelernt. Peter ist ein Sexualstraftäter, eigentlich untergebracht in einer psychiatrischen Klinik, die er aber immer mal wieder für kurze Zeit verlassen darf. So wie an diesem Abend. Auch, um Hunde aus dem Tierheim ausführen. Mirko, der Freund, leistet dort Sozialstunden ab. Das zumindest hat er Peter erzählt.
In Berlin wird 1961 die Leiche der 14 Jahre alten Jutta Rehfeldt gefunden. Bis heute ist unklar: Hat ihr Freund sie ermordet? Einer der ältesten Cold Cases der Hauptstadt wirft ein Licht auf die Moralvorstellungen der Sechzigerjahre.
Nach schweren Vorwürfen gibt der Direktor der Darmstädter Akademie für Tonkunst sein Amt auf. Studenten berichten von einer „Atmosphäre der Angst“ und von Machtmissbrauch – bis hin zu willkürlichen Exmatrikulationen.
Corona, Grippe oder auch ein kleiner Schnupfen: Alle diese Krankheiten können in ein Postakutes Infektionssyndrom münden. Manchmal gerät das Leben der Betroffenen aus den Fugen. Wie kann ihnen geholfen werden?
Redakteurin im Ressort „Gesellschaft und Stil“.
Schlagworte: