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23.11.2025
19:06 Uhr
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Die Ukraine und ihre Unterstützer ringen in Johannesburg und Genf um eine Antwort auf Trumps 28-Punkte-Plan. Sie wollen das Schlimmste verhindern.

Merz kam bei seiner Pressekonferenz beim G-20-Gipfel in Johannesburg am Sonntag erst spät auf die Ukraine zu sprechen. Zunächst betonte der Bundeskanzler die Partnerschaft mit Afrika: Die Welt sortiere sich neu, das sei auf diesem Treffen der führenden Industrie- und Schwellenländer deutlich geworden, sagt er. Daraus entstünden neue Verbindungen. Mit Blick auf die Amerikaner sagte er: „Hier hat viel stattgefunden. Es war keine gute Entscheidung der Amerikaner gewesen, hier zu fehlen.“ Dann ging er über zu den Fragen und dem dominierenden Thema des Wochenendes: Ukraine.
Russland und die USA haben offenbar einen Plan für das Ende des Kriegs in der Ukraine entworfen – ohne Kiew zu beteiligen. Er gründet auf Moskaus Forderungen.
Selenskyj schwört sein Volk auf eine schmerzhafte Vereinbarung ein. Doch wie blicken die Menschen in Kiew auf die 28 Punkte? Und wie auf ihren eigenen Präsidenten?
Nathanael Liminski ist NRW-Minister für Bundes- und Europaangelegenheiten. Im Interview spricht er über linke Schadenfreude, rechte Verklärung – und warum die Union von Amerikas MAGA-Bewegung nichts übernehmen sollte.
Politische Korrespondentin für Afrika mit Sitz in Kapstadt.
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