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28.11.2025
15:10 Uhr
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Lieferando will 1500 Kuriere entlassen und setzt stattdessen teils auf Drittanbieter. Deutschlandchef Lennard Neubauer verrät, wie es jetzt weitergeht – und schwärmt von der neuen „Agilität“. Der Betriebsrat ist entsetzt.

Der Lieferdienst Lieferando hat seine im Juli angekündigten Entlassungspläne eingegrenzt. Durch die Nichtnachbesetzung offener Stellen seien nur noch knapp 1500 Kuriere von Kündigungen betroffen, sagte Lennard Neubauer, Geschäftsführer von Lieferandos Marktplatz, im Gespräch mit der F.A.Z. „Dabei hat auch die normale Fluktuation vom Sommer in den Winter geholfen.“ Im Juli hatte Lieferando angekündigt, fünf Prozent der Auslieferungen an Drittunternehmen auszulagern und deshalb ab Ende des Jahres bis zu 2000 seiner festangestellten Kuriere zu entlassen. Das hätte einer Reduzierung der Flottengröße um 20 Prozent entsprochen.
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Redakteur in der Wirtschaft
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