Der CDU-Politiker stellte in Berlin einen gemeinsam mit den Ländern ausgearbeiteten Katalog vor. Fahrschulen soll es ermöglicht werden, den Theorieunterricht nur online durchzuführen, um so auf Anmietung oder Kauf von Schulungsräumen verzichten zu können. Außerdem sollen der Fragenkatalog für die Theorieprüfung und die Zahl der verpflichtenden Sonderfahrten verringert werden. Schnieder will außerdem erreichen, dass Fahrschulen ihre Preise transparanter machen. Feste Preisvorgaben soll es aber nicht geben.
Die durchschnittlichen Kosten für den Führscheinerwerb sind auf im Schnitt 3.400 Euro gestiegen. Als Gründe dafür gelten höhere Ausgaben von Fahrschulen und die steigende Zahl von Prüfungen. Bei Theorieprüfungen liegt die Durchfallquote laut dem TÜV bundesweit bei 41 Prozent.
Diese Nachricht wurde am 11.02.2026 im Programm Deutschlandfunk gesendet.
