Dlf 24.11.2025
12:00 Uhr

Verhandlungen über Kriegsende - Merz rechnet nicht mit Durchbruch diese Woche - "Ukraine darf nicht zu Gebietsabtretungen gezwungen werden"


Bei den Verhandlungen über ein Ende des Krieges in der Ukraine darf Kiew nach den Worten von Bundeskanzler Merz nicht zu einseitigen territorialen Zugeständnissen gezwungen werden. Ukrainische Interessen seien auch europäische Interessen, und diese wolle man gemeinsam wahren.

Verhandlungen über Kriegsende - Merz rechnet nicht mit Durchbruch diese Woche -
Das sagte Merz nach Beratungen der EU-Staats- und Regierungschefs am Rande des EU-Afrika-Gipfels in der angolanischen Hauptstadt Luanda. Merz fügte hinzu, er rechne nicht mit einem Durchbruch bei den Friedensgesprächen in dieser Woche. Der nächste Schritt müsse sein, Russland an den Verhandlungstisch zu bekommen. Wenn das möglich sei, habe sich die Anstrengung gelohnt.
Vertreter der USA und der Ukraine hatten bei Gesprächen in Genf gestern einen überarbeiteten und verbesserten Entwurf eines Friedensplans für die Ukraine erstellt. Vereinbart wurden nach Angaben der US-Regierung unter anderem verstärkte Sicherheitsgarantien für Kiew.

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Diese Nachricht wurde am 24.11.2025 im Programm Deutschlandfunk gesendet.