Das Büro von Präsident Lula da Silva erklärte in der Hauptstadt Brasilia, nach einem Treffen mit Vertretern indigener Völker aus der Region nehme man von dem Vorhaben Abstand.
Ursprünglich war vorgesehen, mehrere Flüsse auszubaggern, um die Durchfahrt größerer Schiffe zu ermöglichen. Darauf hatten vor allem brasilianische Agrarkonzerne gedrängt. Private Unternehmen unter anderem aus den USA sollten Konzessionen für das Ausbaggern und das Verlehrsmanagement auf den Flüssen erhalten. Gegen die Pläne hatten Indigene und Umweltverbände protestiert, die Umweltschäden befürchteten.
Diese Nachricht wurde am 24.02.2026 im Programm Deutschlandfunk gesendet.
