Dabei soll es um die weitere Unterstützung der Ukraine und den verstärkten Druck auf Russland gehen, wie das französische Präsidialamt mitteilte. Zudem solle es eine Bestandsaufnahme der Arbeiten der sogenannten Koalition der Willigen geben. Zu dieser Gruppe zählen etwa 35 überwiegend europäische Länder, darunter Deutschland, aber auch Australien, Neuseeland und Japan.
Bundeskanzler Merz begrüßte das erneute Angebot des ukrainischen Präsidenten Selenskyj zu direkten Gesprächen mit Kremlchef Putin. Merz sagte mit Blick auf Friedensgespräche, es sei aus seiner Sicht selbstverständlich, dass in einem solchen Gesprächsformat die Europäer am Tisch säßen. Was fehle sei aber die Bereitschaft des russischen Präsidenten, in Gespräche einzutreten.
Selenskyj hatte gestern in einem offenen Brief ein persönliches Treffen mit dem russischen Staatschef Putin vorgeschlagen.
Diese Nachricht wurde am 05.06.2026 im Programm Deutschlandfunk gesendet.
