Dlf 10.01.2026
03:23 Uhr

USA - Proteste nach tödlichen Schüssen in Minneapolis halten an


Nach den tödlichen Schüssen auf eine Frau in Minneapolis gehen die Proteste gegen Einsätze der US-Einwanderungsbehörde ICE weiter.

USA - Proteste nach tödlichen Schüssen in Minneapolis halten an
In mehreren US-Bundesstaaten kam es zu Solidaritätskundgebungen. Für das Wochenende sind Medienberichten zufolge landesweit Hunderte Proteste und Kundgebungen angekündigt. Ein Bündnis aus Bürgerrechts- und Migrantenorganisationen hat dazu aufgerufen.
Am Mittwoch hatte ein ICE-Agent in Minneapolis eine 37-jährige dreifache Mutter erschossen, die nach Darstellung des US-Heimatschutzministeriums versucht haben soll, Beamte der Einwanderungsbehörde mit ihrem Wagen anzufahren. Die Regierung des Bundesstaates Minnesota bestreitet die Angaben.
Laut Gerichtsakten war der Schütze im Juni bei einem anderen ICE-Einsatz gegen Migranten von einem Auto mitgeschleift worden.
Diese Nachricht wurde am 10.01.2026 im Programm Deutschlandfunk gesendet.