DIHK-Außenwirtschaftschef Treier erklärte, der amerikanische Präsident verknüpfe politische Ziele in inakzeptabler Weise mit wirtschaftlichem Druck gegen einzelne EU-Staaten. Treier forderte, die Europäische Union müsse nun geschlossen handeln und dürfe sich nicht spalten lassen. Er bedauerte, der Einbruch der deutschen Exporte in die USA um fast zehn Prozent im vergangenen Jahr dürfte damit nur ein "Aufgalopp" gewesen sein.
Der Präsident des Maschinenbauverbands VDMA forderte, das Europäische Parlament dürfe zum gegenwärtigen Zeitpunkt keinen Zollkürzungen für die USA zustimmen. Wenn die EU hier nachgebe, werde Trump nur ermutigt, die nächste aberwitzige Forderung zu stellen und mit weiteren Zöllen zu drohen.
Vertreter der EU-Staaten kommen am Nachmittag in Brüssel zu einer Sondersitzung zusammen. Nach Angaben der zypriotischen Ratspräsidentschaft findet das Treffen auf Botschafterebene statt.
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Diese Nachricht wurde am 18.01.2026 im Programm Deutschlandfunk gesendet.
