Dlf 07.03.2026
00:42 Uhr

Soziales - Merz: Rente an Lebensarbeitszeit knüpfen


Bundeskanzler ​Merz hat dafür plädiert, die Rentenhöhe künftig nicht an einem festen Renteneintrittsalter zu orientieren, sondern an der Zahl der ‌gearbeiteten Jahre. Zudem kündigte er rasche Sozialreformen an.

Soziales - Merz: Rente an Lebensarbeitszeit knüpfen
Merz sagte am Abend auf einer Wahlveranstaltung der CDU Baden-Württemberg in Ravensburg, es gehe ⁠weniger um die Frage, ob jemand mit 61, 65 oder 68 Jahren in den Ruhestand gehe. Es gehe darum, wann jemand in den Beruf gestartet sei und wie lange er gearbeitet habe.
Die Bundesregierung habe bereits damit ⁠begonnen, mit der sogenannten Aktivrente die starre ‌Renteneintrittsaltergrenze aufzuweichen. Diese ermöglicht es, nach dem Renteneintrittsalter 2.000 Euro steuerfrei zu verdienen, wenn man freiwillig weiterarbeitet.
Der Kanzler pochte zudem auf umfassende Sozialreformen noch in diesem Jahr. Dann sei die Hälfte der Legislaturperiode vorbei. Und erfahrungsgemäß seien in ‌der zweiten Hälfte ‌der Wahlperiode Reformen weniger wahrscheinlich, sagte Merz.
In Baden-Württemberg finden morgen Landtagswahlen statt.
Diese Nachricht wurde am 07.03.2026 im Programm Deutschlandfunk gesendet.