Grund seien unter anderem die Empfehlungssysteme auf Tiktok, die hochgradig personalisiert seien, der automatische Start jedes Videos und zahlreiche Push-Nachrichten. Konkret wird bemängelt, dass die Beeinträchtigung vor allem Minderjähriger im Vorfeld nicht bewertet worden sei. Solche Risikoanalysen seien aber nach den europäischen Digitalregeln vorgeschrieben. Die EU-Kommission verlangt grundlegende Änderungen am Design von Tiktok. Sollte es mit dem chinesischen Mutterkonzern Bytedance keine Einigung geben, drohen hohe Strafen in Europa.
Diese Nachricht wurde am 06.02.2026 im Programm Deutschlandfunk gesendet.
