Dlf 03.04.2026
14:22 Uhr

Siegburg - Staatsschutz ermittelt nach Anschlagsdrohung in ICE


In Siegburg in Nordrhein-Westfalen hat ein Mann am Donnerstag in einem ICE mit einem Anschlag gedroht und zwölf Fahrgäste mit Knallkörpern leicht verletzt. Nun hat der Staatsschutz der Polizei Bonn die Ermittlungen übernommen.

Siegburg - Staatsschutz ermittelt nach Anschlagsdrohung in ICE
Weitere Auskünfte zu den möglichen Hintergründen der Tat gab die Polizei zunächst nicht. Die "Bild"-Zeitung berichtete, bei dem Verdächtigen handle es sich um einen polizeibekannten Rechtsextremen. Der 20-jährige Deutsche blieb am Tag nach der Tat zunächst in Polizeigewahrsam.
Im ICE von Aachen nach Frankfurt am Main soll der Mann am Abend zwei pyrotechnische Gegenstände gezündet haben. Andere Fahrgäste setzten ihn fest, bis ihn Beamte der Bundespolizei am Siegburger Bahnhof festnahmen. Der Zug wurde geräumt, mindestens zwölf Menschen wurden leicht verletzt. Sie erlitten unter anderem Knalltraumata.
Nach Angaben der Bundespolizei hatte der Mann mit einem Anschlag gedroht. Bei seiner Durchsuchung fanden die Einsatzkräfte zwei Messer und frei verkäufliche Rauchkörper.
Diese Nachricht wurde am 03.04.2026 im Programm Deutschlandfunk gesendet.