Wie die Behörde in Dessau-Roßlau mitteilte, wurde die Substanz "MnHexP" in 92 Prozent der im Frühjahr und Sommer 2025 gesammelten Proben gefunden. Der Schadstoff ist fortpflanzungsgefährend. Der Präsident des Umweltbundesamtes, Messner sagte, nicht nur der große Anteil belasteter Proben sei überraschend, sondern auch die teils sehr hohen Konzentrationen.
"MnHexP" ist ein Abbauprodukt eines Weichmachers und in der EU eigentlich nicht zugelassen. Vor zwei Jahren hatte das Bundesamt erstmals über mit dem Schadstoff belastete Urinproben von Kindern berichtet. Die Funde ließen sich schließlich auf die Verunreinigung eines UV-Filters in Sonnencremes zurückführen. Für diese gibt es ab dem kommenden Jahr strengere Regeln.
Diese Nachricht wurde am 17.02.2026 im Programm Deutschlandfunk gesendet.
