Der Präsident der Bundesvereinigung der Deutschen Arbeitgeberverbände, Dulger, sagte der "Rheinischen Post", schon jetzt gebe es bei der Unternehmensnachfolge mittelständischer Unternehmen erhebliche Probleme. Diese würden sich noch verschärfen, sollten die SPD-Pläne umgesetzt werden. Der Präsident des Zentralverbandes des Deutschen Handwerks, Dittrich, hält die Freibeträge für nicht zielführend. Das Konzept der SPD betreffe vor allem Handwerksbetriebe und gefährde Arbeitsplätze, sagte Dittrich im Deutschlandfunk.
Laut dem SPD-Konzept sollen kleine und mittlere Firmen steuerfrei übertragen werden können. Die Erbschaftssteuer soll bei einem Betriebsvermögen ab fünf Millionen Euro greifen und dann progressiv steigen. Für Unternehmen, die Arbeitsplätze dauerhaft garantieren, soll die Steuerzahlung auf bis zu 20 Jahre gestreckt werden können. Zehn-Jahres- und Verschonungsregeln fielen weg.
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Diese Nachricht wurde am 14.01.2026 im Programm Deutschlandfunk gesendet.
