Bei einem Misstrauensvotum stimmten etwa drei Viertel der Abgeordneten gegen ihn. Jeri war bereits der siebte Präsident innerhalb von zehn Jahren. Gegen ihn laufen Vorermittlungen wegen des Verdachts der Bestechlichkeit. Hintergrund sind mehrere nicht offengelegte Treffen mit chinesischen Geschäftsleuten und mutmaßliche Unregelmäßigkeiten bei der Besetzung von Posten im Regierungsapparat. Der abgesetzte Präsident hatte den Vorwurf zurückgewiesen, sich nicht an die Gesetze gehalten zu haben. Jeris Nachfolger soll noch im Laufe des Tages vom Parlament gewählt werden.
Turnusgemäß ist die nächste Präsidentschaftswahl für Mitte April angesetzt, die Amtseinführung ist dann für Ende Juli vorgesehen.
Diese Nachricht wurde am 18.02.2026 im Programm Deutschlandfunk gesendet.
