Bundeswirtschaftsministerin Reiche sagte in Papenburg, damit sei die Auslastung der Werft bis weit ins nächste Jahrzehnt gesichert. Der Auftrag sei ein Bekenntnis zum maritimen Standort Deutschland. Laut Ministerium geht es um den Bau von vier bis sechs Kreuzfahrtschiffen. Das Projekt hat einen Wert von zehn Milliarden Euro. Die Gewerkschaft IG Metall begrüßte den Großauftrag.
Der Bund und das Land Niedersachsen hatten die Werft Ende 2024 mit Steuergeld gerettet und waren als Gesellschafter mit je rund 40 Prozent der Anteile bei der Werft eingestiegen. Sie brachten insgesamt 400 Millionen Euro Eigenkapital ein. Zudem sicherte die öffentliche Hand mit Bürgschaften Bankkredite von 2,6 Milliarden Euro ab.
Diese Nachricht wurde am 15.12.2025 im Programm Deutschlandfunk gesendet.
