Sie hatte ihren 14-jährigen Sohn für die Extremistenmiliz Islamischer Staat in Syrien kämpfen lassen. Ein Bezirksgericht in Den Haag befand die 49-Jährige der Beihilfe zur Rekrutierung eines Kindersoldaten, der Unterstützung einer Terrororganisation und der Gefährdung ihrer minderjährigen Kinder für schuldig.
Die Frau war im Jahr 2014 mit ihrem Sohn und ihrer Tochter nach Syrien gereist. Dort trat der Sohn der IS-Militärpolizei bei und starb zwei Jahre später als Kämpfer einer Militäreinheit der Islamisten. Nach dem Sturz der IS-Miliz im Jahr 2019 blieb sie in Syrien, wurde 2024 in die Niederlande zurückgebracht und bei ihrer Ankunft festgenommen. Die Angeklagte schwieg während des gesamten Prozesses.
Diese Nachricht wurde am 05.06.2026 im Programm Deutschlandfunk gesendet.
