Die Anweisung gelte für nicht dringend benötigtes Personal und sei "aufgrund von Sicherheitsrisiken" erfolgt, hieß es in der Online-Mitteilung. Das Außenministerium legte außerdem US-Bürgern im gesamten Nahen Osten nahe, die Region zu verlassen. Die US-Botschaft in Jerusalem teilte mit, man sei nicht in der Lage, US-Bürger bei der Evakuierung oder Ausreise aus Israel zu unterstützen. Betroffene sollten das Land über Jordanien verlassen.
+++ Das israelische Militär greift eigenen Angaben zufolge derzeit parallel im Iran und im Libanon an.
Die iranische Hauptstadt Teheran ist dabei erneut von Raketen getroffen worden. Iranische Medien berichteten, dass auch am Rand der östlichen Pendlerstadt Pardis rund ein Dutzend Raketen eingeschlagen seien.
+++ Der Deutsche Reiseverband geht davon aus, dass noch mehr Touristen in der Golfregion festsitzen als bislang angenommen.
Man habe nur Kenntnis von Urlaubern, die eine Pauschalreise gebucht hätten, sagte DRV-Sprecher Schäfer im Deutschlandfunk. Dies seien rund 30.000. Wie viele Individualtouristen sich in den Ländern des Mittleren Ostens aufhielten, darüber könne man nur spekulieren. Kritik an deutschen Veranstaltern, Reisen in die Krisenregion angeboten zu haben, wies Schäfer zurück. Man könne den Menschen nichts verbieten. Bei Pauschalreisen sei es zudem für die Anbieter verpflichtend, ihre Kunden auf Sicherheitshinweise und Warnungen des Auswärtigen Amtes hinzuweisen. Dies geschehe automatisch bei der Buchung.
+++ Die US-Botschaft in Riad ist nach Angaben des saudi-arabischen Verteidigungsministeriums mit zwei Drohnen angegriffen worden.
Die US-Botschaft bestätigte den Angriff und bat darum, die Botschaft bis auf Weiteres zu meiden. US-Bürger in Riad, Dschidda und Dharan wurden dazu aufgerufen, in geschlossenen Räumen zu verbleiben. Die Einrichtung bleibe am Dienstag geschlossen. US-Präsident Trump kündigte an, die US-Armee werde "bald" Vergeltungsmaßnahmen wegen des Angriffs auf die US-Botschaft ergreifen.
+++ Israels Regierungschef Netanjahu hat den Angriff auf den Iran mit dem Bau neuer Bunker zum Schutz der iranischen Raketen- und Atomprogramme gerechtfertigt.
"Der Grund, warum wir jetzt handeln mussten", sei, dass der Iran mit dem Bau "neuer Anlagen, unterirdischer Bunker" begonnen habe, sagte Netanjahu. Das Raketen- und "Atombombenprogramm" wäre sonst "innerhalb von Monaten" unangreifbar gewesen, behauptete Netanjahu im Interview mit dem US-Sender Fox News.
Montag, 2. März
+++ Das israelische Militär hat mitgeteilt, dass eine neue Angriffswelle auf die iranische Hauptstadt Teheran begonnen hat.
Zuvor hatte das Militär die Bewohner aufgerufen, insbesondere die Gegend um den Sitz des staatlichen Fernsehens zu verlassen. Iranische Medien berichten von mehreren Explosionen in Teheran.
+++ Beim US-Militäreinsatz gegen den Iran ist die Zahl getöteter US-Einsatzkräfte auf sechs gestiegen.
Die Streitkräfte hätten die Überreste zwei vermisster Soldaten aus einer Einrichtung geborgen, die während der ersten Angriffe des Iran in der Region getroffen worden sei, teilte das für die Region zuständige US-Kommando mit.
+++ Die USA sind nach Angaben von Außenminister Rubio derzeit nicht für einen Einsatz von Bodentruppen im Iran aufgestellt.
Rubio sagte in Washington, die US-Regierung gehe davon aus, die gesetzten Ziele auch so zu erreichen. Präsident Trump verfüge aber über entsprechende Optionen. Zugleich erklärte Rubio, die US-Regierung werde morgen Maßnahmen zur Dämpfung der steigenden Energiepreise vorstellen.
+++ Der Iran hat die wichtige Straße von Hormus für geschlossen erklärt.
Der Kommandeur der Revolutionsgarden drohte damit, jedes Schiff, das versuche, die Meerenge zu passieren, unter Beschuss zu nehmen. Kurz zuvor hatten iranische Medien von einem brennenden Tanker berichtet. Der Schiffsverkehr in der für die Weltwirtschaft zentralen Region ist bereits weitgehend zum Erliegen gekommen.
+++ Das Militär von Kuwait hat das erste Todesopfer in den eigenen Reihen seit Beginn der iranischen Gegenangriffe in der Region gemeldet.
Der Soldat sei bei einem Einsatz getötet worden, teilte die Armee des Golfstaats mit, ohne weitere Einzelheiten zu nennen. Der Iran hat als Reaktion auf die amerikanisch-israelischen Angriffe auch Ziele in den Golfstaaten angegriffen.
+++ Die Nato plant nach Angaben von Generalsekretär Rutte keine Beteiligung an den militärischen Aktionen gegen den Iran.
Es gebe absolut keine Pläne, dass die Nato in die Sache hineingezogen oder Teil davon werde, sagte Rutte dem ARD-Studio Brüssel. Zugleich betonte der Niederländer, dass er die Angriffe auf den Iran uneingeschränkt gutheiße. Dadurch werde die Fähigkeit des Iran, sich nukleare Kapazitäten und ballistische Raketen zu beschaffen, eingeschränkt und geschwächt. Der Iran sei seit Jahren eine "echte Bedrohung" für Europa.
Diese Nachricht wurde am 03.03.2026 im Programm Deutschlandfunk gesendet.
