Dlf 03.03.2026
01:17 Uhr

Newsblog zum Krieg im Nahen und Mittleren Osten - Chamenei soll in seiner Geburtsstadt Maschhad beigesetzt werden


+++ Ayatollah Chamenei soll in seiner Geburtsstadt Maschhad beigesetzt werden. +++ Nach dem Drohnenangriff auf Zypern verstärken Großbritannien und Frankreich ihre Präsenz in der Region. +++ Der türkische Außenminister Fidan kritisiert die iranischen Angriffe auf Golfstaaten. +++ Weitere Entwicklungen im Nachrichtenblog.

Newsblog zum Krieg im Nahen und Mittleren Osten - Chamenei soll in seiner Geburtsstadt Maschhad beigesetzt werden
Wie Korrespondenten unter Berufung auf Anwohner melden, wurde der Brand unter Kontrolle gebracht. Zuvor habe es eine Explosion gegeben.

+++ US-Präsident Trump will festsitzenden Öltankern notfalls Geleitschutz geben.

"Falls nötig, wird die US-Marine so schnell wie möglich damit beginnen, Tanker durch die Straße von Hormus zu eskortieren", schrieb Trump am Dienstag in seinem Onlinedienst Truth Social. Die Meerenge zwischen dem Iran und dem Oman ist derzeit effektiv gesperrt. Sie gilt als Nadelöhr für den globalen Container- und Tankerverkehr.

+++ Das israelische Militär hat nach eigenen Angaben

einen Gebäudekomplex im Iran zur Entwicklung von Atomwaffen

angegriffen.

Die Anlage habe dazu gedient, "notwendige Fähigkeiten" dafür bereitzustellen. Belege liefert die Armee zunächst nicht. Eine Stellungnahme des Irans liegt nicht vor.

+++ Der bei den US-israelischen Luftangriffen getötete iranische Führer Ayatollah Ali Chamenei soll in seiner Geburtsstadt Maschhad beigesetzt werden.

Das berichtete die staatliche iranische Nachrichtenagentur Fars. Ein Datum für die Beisetzung in der heiligen Stadt wurde nicht genannt. Die ostiranische Pilgerstadt Maschhad ist die zweitgrößte Stadt des Iran.

+++ Nach dem Drohnenangriff auf den britischen Stützpunkt auf Zypern verstärken Großbritannien und Frankreich ihre Präsenz in der Region.

Großbritannien entsendet Hubschrauber zur Drohnenabwehr und ein Kriegsschiff. Der britische Premierminister Starmer sagte, sein Land setze sich uneingeschränkt für die Sicherheit Zyperns und der dort stationierten Briten ein. Frankreich unterstützt Zypern nach offiziellen Angaben mit Raketen- und Drohnenabwehrwaffen und einer Fregatte. Zuvor hatte Griechenland bereits Schiffe und Kampfjets entsandt. Der Drohnenangriff in der Nacht zum Montag wird der Hisbollah-Miliz aus dem Libanon zugerechnet. Verletzt wurde niemand.

+++ Der türkische Außenminister Fidan kritisiert die iranischen Angriffe auf Golfstaaten als Reaktion auf das militärische Vorgehen der USA und Israels.

Dies sei eine "unglaublich falsche Strategie", sagt Fidan dem Sender TRT Haber. Teheran verfolge das Prinzip: "Wenn ich untergehe, reiße ich die Region mit."

+++ Erstmals seit Beginn des Iran-Kriegs hat die proiranische Hisbollah-Miliz aus dem Libanon wieder Raketen auf den Großraum der israelischen Großstadt Tel Aviv gefeuert.

Die israelische Armee teilte nach Sirenengeheul in der Küstenmetropole mit, es seien mehrere Geschosse identifiziert worden, die vom Libanon aus nach Israel geflogen seien. Die Luftabwehr habe die meisten davon abgefangen. Ein Geschoss sei auf offenem Gebiet niedergegangen.
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Diese Nachricht wurde am 03.03.2026 im Programm Deutschlandfunk gesendet.