Die Sammlung umfasst unter anderem Post von Holocaustopfern, Briefe von Tätern sowie Lagergeld. Viele Stücke enthielten persönliche Informationen und Namen von Betroffenen. Ein Auktionshaus in Neuss hatte für vergangenen November die Versteigerung der Dokumente geplant, diese aber nach internationalen Protesten gestoppt. Danach hatte sich das Land Nordrhein-Westfalen um den Ankauf bemüht, der schließlich durch Spenden finanziert wurde.
Der Präsident des Landtags, Kuper, übergab die Dokumente an die Stiftung. Er sei dankbar, dass man die Möglichkeit gefunden habe, den Bestand an die Archive der betreffenden Gedenkstätten zu übergeben. So werde die Würde der Opfer gewahrt und der weiteren Forschung gedient. Der Zentralrat der Juden in Deutschland begrüßte die Übergabe. Zentralrats-Vizepräsident Lehrer wies daraufhin, wie wichtig es für die Überlebenden und die Ermordeten der Schoah sei, dass die Dokumente an die richtigen Orte und in die richtigen Hände gelangten, wo "sie geschützt und für die Zukunft erhalten werden".
Diese Nachricht wurde am 01.02.2026 im Programm Deutschlandfunk gesendet.
