Demnach handelt es sich um Uran, das bis zu 60 Prozent angereichert ist. Für Atomwaffen sind rund 90 Prozent nötig.
Die Anlage in Isfahan war im Juni vergangenen Jahres von US-Flugzeugen bombardiert worden. Dabei wurde Diplomaten zufolge zwar der Eingang des Tunnelsystems getroffen, die Anlage selbst sei aber weitgehend unbeschädigt geblieben. US-Präsident Trump hatte nach der Bombardierung behauptet, die Atomanlagen seien "komplett zerstört" worden.
Atomgespräche zwischen USA und Iran
Die USA und der Iran hatten am Donnerstag ihre Atomverhandlungen in Genf fortgeführt. Der Iran sowie der Vermittler Oman sprachen anschließend von Fortschritten. Die Gespräche sollen in der kommenden Woche in Wien fortgesetzt werden, dem Sitz der Internationalen Atomenergiebehörde IAEA.
Die USA wollen nach eigenen Angaben verhindern, dass Teheran Atomwaffen entwickelt. Präsident Trump droht der Führung des Iran seit Wochen mit einem Militäreinsatz. Vor diesem Hintergrund zogen die USA am Freitag aus "Sicherheitsgründen" Botschaftspersonal aus Israel ab. Für den Fall eines US-Angriffs auf den Iran wird damit gerechnet, dass die iranische Armee Israel unter Raketenbeschuss nimmt.
Diese Nachricht wurde am 27.02.2026 im Programm Deutschlandfunk gesendet.
