Dlf 01.03.2026
13:45 Uhr

Krieg im Nahen Osten - Bundesaußenminister verteidigt Angriffe auf Iran - Kritik dagegen von autoritären Staaten - Papst ruft zu Ende der Gewalt auf


Bundesaußenminister Wadephul hat die Angriffe Israels und der USA auf den Iran verteidigt.

Krieg im Nahen Osten - Bundesaußenminister verteidigt Angriffe auf Iran - Kritik dagegen von autoritären Staaten - Papst ruft zu Ende der Gewalt auf
Der CDU-Politiker sagte dem Sender "NDR Info", das Regime in Teheran gefährde nicht nur Israel, sondern auch die Interessen Europas. Eine abschließende völkerrechtliche Beurteilung nehme er zum jetzigen Zeitpunkt allerdings nicht vor. In Brüssel erklärte EU-Kommissionspräsidentin von der Leyen, für die Menschen im Iran gebe es nun neue Hoffnung.
Kritik vor allem an der Tötung des iranischen Ayatollahs Chamenei kam dagegen aus autoritär regierten Staaten. Der russische Staatschef Putin erklärte, damit seien alle Normen der menschlichen Moral und jedes internationale Recht verletzt worden. Ähnlich äußerten sich die Regierungen Chinas und Nordkoreas. Im Gaza-Streifen sprach die militant-islamistische Hamas von einem "abscheulichen Verbrechen".
Papst Leo XIV. forderte ein Ende der - Zitat - "Spirale der Gewalt" im Nahen Osten. Er sagte in einer Ansprache in Rom nach dem traditionellen Angelus-Gebet, es müsse der Diplomatie wieder Raum gegeben werden.
Diese Nachricht wurde am 01.03.2026 im Programm Deutschlandfunk gesendet.