Wie die Nachrichtenagentur AFP unter Verweis auf örtliche Behördenvertreter meldet, stürmten Kämpfer einer Dschihadistenmiliz mehrere Dörfer und erschossen Dutzende Zivilisten. Zu den Angriffen habe sich die dem Terrornetzwerk Al-Kaida nahestehende Gruppe JNIM bekannt, hieß es aus Kreisen der malischen Sicherheitskräfte. Am Mittwoch waren bereits mehr als 30 Menschen bei ähnlichen Angriffen getötet worden. Unter den Opfern waren auch Mitglieder regierungstreuer Milizen.
In Mali regiert nach zwei Putschen in den Jahren 2020 und 2021 die Militärjunta. Islamistische Extremisten und Tuareg-Rebellen hatten ihre Angriffe auf die Führung in den vergangenen Wochen bei einer gemeinsamen Offensive verstärkt.
Diese Nachricht wurde am 10.05.2026 im Programm Deutschlandfunk gesendet.
