Dabei handele es sich um die ölreiche Provinz Hadramaut an der Grenze zu Saudi-Arabien und um Teile der Provinz al-Mahra, berichtete die Deutsche Presse Agentur unter Berufung auf die jemenitische Regierung. Die beiden Provinzen machen etwa die Hälfte der Landesfläche aus.
Die Gebiete waren seit Dezember unter der Kontrolle des sogenannten Südlichen Übergangsrats (STC), der bis Ende vergangenen Jahres von den Vereinigten Arabischen Emiraten militärisch unterstützt wurde. Diese zogen ihre Truppen ab, nachdem Saudi-Arabien sie dazu aufgefordert hatte.
Saudi-Arabien und die Vereinigten Arabischen Emirate hatten im Jemen zunächst zusammengearbeitet, sich dann aber überworfen. Während die Emirate zuletzt die Separatisten unterstützten, steht Saudi-Arabien an der Seite der Regierung. Den Norden des Bürgerkriegslands kontrolliert die Huthi-Miliz, die vom Iran unterstützt wird.
Diese Nachricht wurde am 04.01.2026 im Programm Deutschlandfunk gesendet.
