Die Bundesregierung hat das Personal der deutschen Botschaft in der iranischen Hauptstadt Teheran vorübergehend im Ausland in Sicherheit gebracht. Aus dem Auswärtigen Amt in Berlin hieß es, das noch verbliebene Personal sei aufgrund der Bedrohungslage temporär verlegt worden. Die telefonische Erreichbarkeit der Botschaft sei aber weiterhin gewährleistet. Auch Österreich hat seine Botschaft in Teheran vorübergehend in die aserbaidschanische Hauptstadt Baku verlegt, ebenso wie Italien und Spanien. Außenminister Albares betonte jedoch, dass die übrigen spanischen Botschaften in der Region weiterhin im Dienst seien und Notrufe entgegennähmen.
Die Schweiz hält ihre Botschaft in Teheran dagegen weiter offen. Sechs Schweizer und 18 lokale Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter seien dort immer noch tätig, teilte das Außenministerium in Bern mit. Die Schweiz agiert als sogenannte Schutzmacht der USA im Iran. Sie vertritt dort seit dem Abbruch der amerikanisch-iranischen Beziehungen die Interessen der USA.
Diese Nachricht wurde am 08.03.2026 im Programm Deutschlandfunk gesendet.
