Der iranische Außenminister Araghtschi sagte nach Abschluss der zweiten Verhandlungsrunde in Genf, eine schnelle Einigung sei zwar nicht in Sicht, aber der Weg dorthin sei nun eingeschlagen. Ein Termin für eine neue Verhandlungsrunde gibt es seinen Angaben zufolge noch nicht. Von US-Seite lag zunächst keine Stellungnahme vor. - Bei den Verhandlungen ging es vor allem um Irans Atomprogramm. Die USA wollen verhindern, dass das Land in den Besitz von Nuklearwaffen gelangt. Die Regierung in Teheran zeigt sich bereit, das Programm zu begrenzen, fordert im Gegenzug jedoch die Aufhebung von Wirtschaftssanktionen.
In der schweizerischen Stadt wird derzeit auch über Wege zu einer Waffenruhe im Ukraine-Krieg verhandelt. Die Gespräche zwischen Vertretern Moskaus und Kiews werden unter Vermittlung der USA geführt. US-Präsident Trump drängte die Ukraine vor den Gesprächen zu einer baldigen Einigung mit Russland.
Diese Nachricht wurde am 17.02.2026 im Programm Deutschlandfunk gesendet.
