Dlf 06.04.2026
11:44 Uhr

Iran-Krieg - Teheran lehnt US-Forderungen für Waffenruhe ab


Pakistan hat den USA und dem Iran offenbar einen Plan für eine Waffenruhe vorgelegt.

Iran-Krieg - Teheran lehnt US-Forderungen für Waffenruhe ab
Das verlautete aus Geheimdienstkreisen. Pakistan ist einer der Vermittler zwischen den Konfliktparteien im Iran-Krieg. Den Angaben zufolge soll die Feuerpause 45 Tage andauern und für Friedensverhandlungen genutzt werden. Der Iran wies den Vorschlag für eine Waffenruhe laut Staatsmedien zurück. Die Islamische Republik strebe eine dauerhafte Beendigung des Krieges an, berichtete die staatliche Nachrichtenagentur Irna. Teheran habe den USA diese Antwort über Pakistan übermittelt. Zudem werde man ein Kriegsende nur mit Garantien akzeptieren, dass man nicht erneut angegriffen werde.
Der Iran hatte auch schon frühere US-Vorschläge für eine Beilegung der Kampfhandlungen abgelehnt. Der Sprecher des iranischen Außenministeriums, Baghai, teilte mit, man habe eigene Forderungen und Ansprüche ausgearbeitet. Insbesondere die Forderung nach der Öffnung der für die Weltwirtschaft wichtigen Straße von Hormus sei überzogen und inakzeptabel.
US-Präsident Trump hatte der iranischen Führung erneut mit massiven Luftangriffen gedroht, sollte diese bis Montagfrüh 2 Uhr MESZ die Straße von Hormus nicht öffnen.
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Diese Nachricht wurde am 06.04.2026 im Programm Deutschlandfunk gesendet.