Dlf 16.01.2026
14:21 Uhr

Internationaler Gerichtshof - Junta in Myanmar weist Vorwurf des Völkermords an den Rohingya zurück


Vor dem Internationalen Gerichtshof in Den Haag hat die Junta Myanmars den Vorwurf des Völkermords an der ethnischen Minderheit der Rohingya zurückgewiesen.

Internationaler Gerichtshof - Junta in Myanmar weist Vorwurf des Völkermords an den Rohingya zurück
Ein Regierungsvertreter erklärte, bei dem militärischen Vorgehen in den Rohingya-Gebieten habe es sich vielmehr um eine Antiterror-Operation gehandelt.
Der Prozess hatte in der vergangenen Woche begonnen; geklagt hat das afrikanische und mehrheitlich muslimische Gambia. In Myanmar wird die muslimische Minderheit der Rohingya seit Jahrzehnten verfolgt. Nach Angaben des UNO-Flüchtlingshilfswerks leben derzeit mehr als eine Million Rohingya in provisorischen Lagern im benachbarten Bangladesch, nachdem sie vor Mord, Vergewaltigung und Brandstiftung geflohen waren.

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Diese Nachricht wurde am 16.01.2026 im Programm Deutschlandfunk gesendet.