Deren gesundheitspolitische Expertin Borchardt sprach von einem fatalen Zeichen. Die CDU-Politikerin sagte der "Augsburger Allgemeinen", neue Belastungen für weite Teile der Bevölkerung dürften nicht dazu führen, dass Leistungsanreize oder Investitionskraft untergraben würden. Zunächst müssten erst alle Effizienzreserven im System genutzt werden, meinte Borchardt. CDU-Generalsekretär Linnemann betonte im ARD-Fernsehen, die Lohnnebenkosten müssten gesenkt werden. So sollten etwa alle beitragsfremden Leistungen aus der Gesetzlichen Krankenversicherung herausgenommen werden.
Die SPD-Vorsitzende Bas hatte auf einer Vorstandsklausur in Berlin erklärt, die Finanzierung der Gesundheitskosten müsse gerechter werden und perspektivisch alle Einkommensarten miteinbeziehen. Neben Löhnen und Gehältern würden dann zum Beispiel auch Kapitalerträge oder Mieteinkünfte berücksichtigt.
Diese Nachricht wurde am 09.02.2026 im Programm Deutschlandfunk gesendet.
