Dlf 26.01.2026
17:22 Uhr

Gesetz für Digitale Dienste - EU-Kommission will Whatsapp strenger auf verbotene Inhalte kontrollieren


Die EU-Kommission will Whatsapp intensiver kontrollieren.

Gesetz für Digitale Dienste - EU-Kommission will Whatsapp strenger auf verbotene Inhalte kontrollieren
Die App des US-Konzerns Meta werde aufgrund der Nutzerzahlen künftig als besonders große Online-Plattform eingestuft und unterliege damit einer strengeren Aufsicht, hieß es in Brüssel. Zugriff auf private Chatnachrichten bekommt die EU-Kommission nicht. Aber sie kann ein Bußgeld verhängen, wenn in offenen Whatsapp-Kanälen nach EU-Gesetz verbotene Inhalte verbreitet werden. Meta hat vier Monate Zeit, um sich auf die Regeln einzustellen.
Grundlage ist das Gesetz für Digitale Dienste. Es verpflichtet große Internetplattformen, verbotene Inhalte zu löschen. Dazu gehören etwa Morddrohungen, Hassrede oder Nazi-Symbole. Als große Internetplattformen gelten derzeit 26 Unternehmen, darunter Amazon, Shein und Zalando sowie X, Instagram und Facebook. Für kleinere Plattformen sind nationale Behörden zuständig.

Aus dem Deutschlandfunk-Programm

EU-Kommission: Whatsapp strenger auf verbotene Inhalte kontrollieren
Diese Nachricht wurde am 26.01.2026 im Programm Deutschlandfunk gesendet.