Die Sitzung war auf Antrag Deutschlands und weiterer Länder einberufen worden. Sie verlangen in einer Resolution, dass die jüngste Gewalt im Iran untersucht wird. Über den Entwurf soll am Abend abgestimmt werden.
UNO-Menschenrechtskommissar Türk forderte bei der Sitzung ein Ende von staatlicher Gewalt gegen Protestierende und eine Freilassung aller Inhaftierten. Ohne Drohungen von US-Präsident Trump zu erwähnen, warnte Türk auch vor einer militärischen Eskalation. Aggressive Rhetorik sei kontraproduktiv, sagte Türk.
Unklar ist weiterhin, ob es Hinrichtungen von festgenommenen Demonstranten geben wird. Die iranische Justiz dementierte heute erneut Äußerungen von US-Präsident Trump, wonach hunderte Exekutionen gestoppt worden seien. Eine solche Entscheidung gebe es nicht, sagte der iranische Generalstaatsanwalt Mowahedi-Asad.
Diese Nachricht wurde am 23.01.2026 im Programm Deutschlandfunk gesendet.
