Er rief alle Beteiligten zur Zurückhaltung auf, auch müssten Zivilisten geschützt werden. Zuvor war es knapp zwei Monate nach Inkrafttreten eines Waffenstillstands erneut zu Gefechten gekommen. Die thailändische Armee flog Luftangriffe auf kambodschanische Militäranlagen im Grenzgebiet und sprach von einem Vergeltungsschlag. Zuvor sollen beim Beschuss eines thailändischen Grenzpostens insgesamt drei Soldaten getötet worden sei. Kambodscha wies die Vorwürfe zurück. Vielmehr seien bei den thailändischen Luftangriffen mindestens vier Zivilisten getötet worden. Hintergrund ist ein jahrzehntelanger Grenzkonflikt.
Nach der Unterzeichnung eines Friedensabkommens Ende Oktober hatten sich beide Seiten wiederholt einen Bruch der Vereinbarung vorgeworfen.
Diese Nachricht wurde am 09.12.2025 im Programm Deutschlandfunk gesendet.
