Grünen-Fraktionschefin Dröge sprach gegenüber der Nachrichtenagentur AFP von einer "Lobbypolitik" der CDU für Menschen mit hohem Einkommen. Gleichzeitig gebe es für Durchschnittverdiener nur Druck und Ermahnungen, mehr zu arbeiten. Die Linken-Abgeordnete Achelwilm sagte, es sollten vielmehr kleine und mittlere Einkommen entlastet werden.
Linnemann argumentierte, wenn der Spitzensteuersatz erst ab 80.000 Euro Jahresbrutto greife, könne man im Tarifverlauf den sogenannten Mittelstandsbauch abflachen, was für viele eine Entlastung bringe.
Der Koalitionspartner SPD äußerte sich zurückhaltend. Die stellvertretende Fraktionsvorsitzende Esdar sagte, ihre Partei wolle eine gerechte Lastenverteilung bei der Finanzierung des Staats.
Diese Nachricht wurde am 15.02.2026 im Programm Deutschlandfunk gesendet.
