Unter anderem wird angeraten, die Stelle eines Resilienzbeauftragten auf Staatssekretärsebene zu schaffen. Er soll in der Senatskanzlei als ressort- und themenübergreifende strategische Schaltstelle fungieren. Außerdem wird die Einrichtung eines ständigen, technisch autarken Lage- und Krisenzentrums empfohlen. Es soll die bestehenden Lagezentren etwa von Feuerwehr und Polizei untereinander vernetzen und die Verbindung zum Gemeinsamen Melde- und Lagezentrum von Bund und Ländern gewährleisten.
Im Januar war es nach einem Brandanschlag auf eine Kabelbrücke in Berlin-Lichterfelde zu einem viertägigen Stromausfall im Südwesten Berlins gekommen. Davon waren rund 45.000 Haushalte und 2.200 Gewerbebetriebe betroffen. Die Täter sind noch unbekannt; es wird ein linksextremistischer Hintergrund vermutet.
Diese Nachricht wurde am 06.07.2026 im Programm Deutschlandfunk gesendet.
