Die Polizei durchsuchte auch Anwesen in Berkshire und Norfolk. König Charles zeigte sich bestürzt über die Ermittlungen. Er sicherte den Behörden zugleich die volle Unterstützung des Königshauses zu.
Andrew Mountbatten-Windsor, der wegen seiner Kontakte zu Epstein bereits seinen Prinzen-Titel abgeben musste, war durch die Veröffentlichung neuer Dokumente noch stärker unter Druck geraten. Bei den Ermittlungen geht es um Hinweise, dass er in seiner Zeit als britischer Handelsgesandter möglicherweise vertrauliche Berichte an Epstein weitergab. Betroffen sind unter anderem Berichte offizieller Besuche in Hongkong, Vietnam und Singapur sowie sensible Informationen über Banken.
Mountbatten-Windsor hat zwar seine Kontakte zu Epstein bedauert, jegliches Fehlverhalten aber bestritten. 2022 endete eine Zivilklage gegen ihn wegen sexuellen Missbrauchs des zur Tatzeit noch minderjährigen Epstein-Opfers Virginia Giuffre mit einem Vergleich.
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Diese Nachricht wurde am 19.02.2026 im Programm Deutschlandfunk gesendet.
