Dlf 21.11.2025
03:02 Uhr

Entgegen wissenschaftlichen Erkenntnissen - US-Gesundheitsbehörde CDC suggeriert Verbindung zwischen Autismus und Impfungen


Die US-Gesundheitsbehörde CDC suggeriert eine mögliche Verbindung zwischen Autismus und Impfungen.

Entgegen wissenschaftlichen Erkenntnissen - US-Gesundheitsbehörde CDC suggeriert Verbindung zwischen Autismus und Impfungen
Auf ihrer Webseite heißt es nun nach einer Änderung, die Behauptung, Impfstoffe verursachten keinen Autismus, sei nicht evidenzbasiert. Studien hätten die Möglichkeit nicht ausgeschlossen, dass Impfstoffe für Kleinkinder Autismus verursachen könnten.
Die These, dass Impfungen Autismus auslösen können, gilt als wissenschaftlich widerlegt. So war es zuvor auch auf der CDC-Webseite zu lesen.
Die gemeinnützige Autism Science Foundation kritisierte, die neuen veröffentlichten Inhalte der US-Gesundheitsbehörde seien voller Lügen. Der republikanische Senator Cassidy nannte die Behauptungen falsch und unverantwortlich. Impfstoffe gegen Masern, Kinderlähmung, Hepatitis B und andere Kinderkrankheiten seien wirksam und sicher.
Die Ursachen von Autismus sind nicht vollends klar, jedoch ist sich die Wissenschaft einig, dass auch genetische Komponenten eine starke Rolle spielen. Autismus-Diagnotik im Kindesalter nahm erst ab den 1990er Jahren eine größere Rolle ein. Daher sind etwa viele Erwachsene mit Autimus bis heute undiagnostiziert. Einige Autisten realisieren die andere Funktionsweise ihres Gehirns zum Beispiel dann, wenn ihr eigenes Kind mit Autismus diagnosiziert wird und sie sich so mit der Thematik auseinandersetzen.
Diese Nachricht wurde am 21.11.2025 im Programm Deutschlandfunk gesendet.