Allein in Brünn gingen 3.000 auf die Straße, in Budweis waren es mehr als 1.000. Sie wandten sich gegen Pläne der rechtspopulistischen Regierung von Ministerpräsident Babiš. Seine Dreiparteien-Koalition will die Radio- und Fernsehgebühren abschaffen. Die Sendeanstalten sollen stattdessen direkt vom Staat finanziert werden. Zugleich soll es deutlich weniger Geld geben als bisher. Kritiker befürchten, damit werde die Unabhängigkeit der öffentlich-rechtlichen Sender gefährdet und politische Einflussnahme möglich.
Bereits Ende März hatten Hunderttausende in Prag gegen die Politik von Babiš demonstriert.
Diese Nachricht wurde am 18.05.2026 im Programm Deutschlandfunk gesendet.
