Die Anhörung ist öffentlich. Der frühere Bundesgesundheitsminister steht wegen seines damaligen Vorgehens in der Kritik. Der CDU-Politiker soll die Verantwortung für Lieferverträge tragen, die ohne Verhandlungen zu festen und hohen Preisen eingegangen wurden. Wegen dann nicht abgenommener Masken klagten Lieferanten. Dem Bund drohen Milliardenkosten. Spahn hatte sich zu dem Thema bereits nicht-öffentlich tagenden Ausschüssen des Bundestags gestellt. Er weist die Vorwürfe zurück.
Geladen ist auch die Sonderermittlerin Sudhof. Die frühere Staatssekretärin hatte einen Bericht zur Masken-Beschaffung vorgelegt. Darin kommt sie zu dem Schluss, dass Spahn entgegen dem Rat von Fachleuten im großen Stil in die Beschaffung eingestiegen war, was bis heute erhebliche Kosten verursacht.
Diese Nachricht wurde am 15.12.2025 im Programm Deutschlandfunk gesendet.
