Das sagte Röttgen im Deutschlandfunk. In dem Zusammenhang kritisierte er auch die deutsche Industrie. Diese denke weiter nur an kurzfristige Profite und verschließe die Augen vor langfristigen Risiken, etwa einem chinesischen Einmarsch in Taiwan. Die bisherige China-Reise von Merz bewertete Röttgen positiv. Der Kanzler habe hinter verschlossenen Türen alle kritischen Punkte angesprochen und zugleich konstruktiv gearbeitet.
China-Reise: Merz zieht positive Bilanz
Der Kanzler zog inzwischen eine erste positive Bilanz seines zweitägigen Antrittsbesuchs in China. Man habe eine gute Kooperation mit Peking, es gebe aber auch einige Herausforderungen, sagte Merz zum Abschluss seiner Reise in der südchinesischen Hightech-Metropole Hangzhou. Vor allem beim Wettbewerb sehe er noch Gesprächsbedarf. Noch in diesem Jahr sollen deutsch-chinesische Regierungskonsultationen stattfinden. Merz besuchte in Hangzhou mehrere Unternehmen, unter anderem Unitree, einen der weltweit führenden Roboter-Hersteller.
Beim Treffen mit Präsident Xi in Peking hatte der Kanzler für weitere Investitionen der Volksrepublik in Deutschland geworben und einen Auftrag Chinas zum Kauf weiterer 120 Flugzeuge des europäischen Herstellers Airbus bekannt gegeben.
Diese Nachricht wurde am 26.02.2026 im Programm Deutschlandfunk gesendet.
